Keine Schmerzen trotz Gelenkverschleiß

Keine Schmerzen trotz Gelenkverschleiß

Da wir bereits festgestellt haben, dass die Annahme, dass zunehmendes Alter gleich unausweichliche Schmerzen bedeutet falsch ist, kommen wir zur nächsten Verwechslung von Kausalität und Korrelation.

Eine gängige Annahme ist: „Gelenkverschleiß und das Reiben von Knochen auf Knochen erzeugt Schmerzen“.
Ob das stimmt, kann man hinterfragen, wenn man die Aussage von Chirurg und Chefarzt im Waldkrankenhaus Berlin, Ulrich Nöth liest:

„Die goldene Regel für uns als Operateure lautet: Man operiert nicht das Röntgenbild, sondern den Patienten, das heißt es kann durchaus sein, dass ein Patient relativ starke Schmerzen hat, aber am Röntgenbild einen eher milden Befund hat. Und es gibt auch die umgekehrte Situation, dass das Gelenk vollkommen kaputt ist und der Patient relativ wenig Schmerzen hat. Das müssen sie dann individuell mit dem Patienten besprechen, ab und wann ein künstliches Gelenk bei ihm angezeigt ist.“

Mit dieser Aussage ist sogar diese Korrelation falsch: „Wer Schmerzen hat, hat auch oft zusätzlich Gelenkverschleiß“. Insbesondere falsch, da es auch unspezifische Schmerzen gibt, bei denen nicht erkannt werden kann, woran sie liegen, weil keine Abnutzung vorhanden ist.

Begeben wir uns nun auf die Ursache des Schmerzes.

Dazu gehen wir zurück zu Johanna Quaas. Eine Frau über 90 die immer noch Gymnastik betreibt. Ihre Gelenke sind ständig im Einsatz. Die Knie haben diese 90 Jahre ebenfalls ständige Belastungen durch Sprünge standgehalten. Ob sie Gelenk und Knochenabrieb hat, können wir nicht untersuchen. Schmerzen hat sie jedoch immer noch nicht.

Also was macht Johanna anders. Einen kleinen Einblick kann dir dieses Video geben:

Was sie anders macht ist, dass sie regelmäßig ihre Gelenkwinkel nutzt und da für Gymnastik erforderlich ebenso ihre Dehnübungen nicht vernachlässigt.

Was sie damit bewirkt ist, dass ihre Muskeln nicht verkürzen. Durch zu einseitige und kurz winklige Bewegung passt sich deine Muskulatur deinem Alltag an und wird kürzer. Doch wie hängt das mit Schmerzen zusammen?

Stell dir ein Zelt vor

Entstehung von Schmerzen durch gegensätzliche Kräfte der Muskeln
Entstehung von Schmerzen durch gegensätzliche Kräfte der Muskeln

Nehmen wir an die seitlich spannenden Seiten sind gegensätzlich arbeitende Muskeln. Der eine Muskel sorgt dafür, dass du dich nach vorne lehnst und der andere lehnt dich nach hinten.

Nehmen wir weiter an das ein vorderer Muskel verkürzt ist und entsprechend mehr nach vorne zieht, muss der hintere Muskel mehr Kraft aufwenden, um dich gerade zu halten.

Nimm mal eine Flasche Wasser in die Hand und halte den haltenden Arm durchgestreckt vor dich. Nach einer Gewissen Zeit entstehen Schmerzen, die du nicht mehr aushalten kannst. Und genau so kann ein Schmerz entstehen. Man spricht von Verspannung.

So eine Verspannung im ziehenden Muskel zu lösen, löst jedoch nicht das Problem dauerhaft. So wird jedoch oft bei Schmerzbehandlungen vorgegangen. Jedoch muss der Muskel, der Verkürzt ist, behandelt werden.

Ein anderer Grund von Schmerz kann ein Alarmschmerz sein. Da ein Muskel einen Zug durch Verkürzung aufbaut und der andere dagegen arbeitet, entsteht eine höhere Grundspannung auf die Gelenke. Dein Gehirn nimmt das wahr und sendet einen vorbeugenden Schmerz um ein Gelenkverschleiß vorzubeugen. Die Schmerzen sind in diesem Fall dazu da, damit du dich weniger in Winkel bewegst, die den Druck auf die Gelenke noch mehr erhöhen.

Hier zu handeln ist besonders wichtig, da es ein Teufelskreis wird. Noch weniger Bewegung bedeutet noch mehr Verkürzung. Das sorgt für mehr Gegenspannung. Und das wiederum für eingeschränktere (schützend) Schmerzbedingte Bewegungsmöglichkeit. Und wieder mehr Verkürzung der Muskeln, wegen weniger Bewegung.

Andere Faktoren, die mit Einfluss auf Schmerzen haben können sind, Ernährung, Psyche und Umwelteinflüsse. Sind diese schlecht können sie die Muskelspannung erhöhen und das elastische Bindegewebe zwischen Muskeln und Haut unbeweglich machen. Da sie meist sekundär sind, gehen wir erstmal nicht weiter darauf ein.

Jetzt denkst du vielleicht, dass du kein Turner bist und dafür gar keine Zeit hast. Tatsächlich musst du jedoch kein Turner sein und der Zeitaufwand für reine Schmerzbeseitigung ist auch nicht hoch.

Und was wenn die Gelenke bereits geschädigt sind? Solange keine mechanische Beschädigung vorhanden ist, wie ein angebrochener Knochen, ist es gut möglich die Schmerzen als auch den Gelenkschaden rückgängig zu machen.

In einer holländischen Studie hat man Gelenkgeschädigten Probanden das Kniegelenk um 5 mm auseinandergezogen und festgeschraubt. Durch den normalisierten Druck auf die Gelenke im Alltag konnte sich der Gelenkknorpel, anders als bis dahin bekannt, wieder erneuern. Der Knorpel wurde nicht nur dicker, sondern fing auch an über freien Knochen zurück zu wachsen. 

Hier wurde nachgewiesen, dass der Körper belastbaren Knorpel regenerieren kann, wenn der Gelenkspalt vergrößert und der Knorpel somit nicht permanent wieder abgerieben wird. Gelenkschaden kann also rückgängig gemacht werden. Und das Beste ist, du brauchst keine OP oder Schrauben um das zu erreichen.

Was du dafür brauchst, findest du beim weiterlesen.

Fehlschluss zwischen Alter und Schmerzen​

Fehlschluss zwischen Alter und Schmerzen

Viele älteren Menschen haben mit Schmerzen zu kämpfen. Deshalb ist oft nicht verwunderlich, dass man sich damit abfindet. Man denkt, wenn man älter wird ist das eben so.

Also entsteht oft folgende Kausalität: „Ist man Alt, hat man Schmerzen“.

Was wenn es sich jedoch um eine Korrelation handelt und das Alter an sich nicht für Schmerzen verantwortlich ist? Also: „Ältere Menschen haben tendenziell mehr Schmerzen“.

Das ist ein gravierender Unterschied. Die erste Aussage wäre ein Fakt, während es sich bei der Zweiten nur um ein Zufall handelt.

Wäre es richtig das Alter gleich Schmerz bedeutet, müsste jeder alte Mensch an Schmerzen leiden.

Schmerzen an sich führen zu einer verminderten Beweglichkeit, um das Schmerzgefühl zu vermeiden.

Dass es sich bei der ersten Schlussfolgerung um ein Missverständnis handelt, kann uns Johanna Quaas beweisen.

Dank Johanna können wir also davon ausgehen, dass es sich bei Schmerzen im Alter um einen Zufall handelt. Versuchen wir jetzt die eigentliche Ursache für die meisten Schmerzen zu finden.

Alter an sich spiegelt auch einen anderen Faktor wider. Lebenszeit. Nehmen wir das als unseren ersten Faktor auf unserer Suche nach der Ursache von Schmerzen im Alter. Was genau die Zeit mit Schmerzen zu tun hat, dazu kommen wir später.

Gehen wir davon aus, dass du schon etwas in den erfahrenen Jahren deines Lebens bist und unter Schmerzen leidest, die du einfach nicht loswirst. Was unterscheidet dich und Johanna Quaas offensichtlich?

Ich meine nicht die Locken. Johanna scheint sich im Gegensatz zu dir regelmäßig zu Bewegen. Jetzt springst du vielleicht von deinem bequemen Sofa auf und rufst: „Moment! Ich bin fast jeden Tag draußen spazieren”.
Doch Bewegung kann man in 2 sparten unterteilen. Quantität (die Menge) und Qualität.

Spazieren zu gehen, anstatt den Tag nur sitzend zu verbringen ist eindeutig besser jedoch ist das Problem, dass spazieren gehen nur kleine Bewegungswinkel hat. Du nutzt nur einen Bruchteil davon, wozu dein Körper eigentlich in der Lage ist. Die Qualität deiner Bewegung fehlt.

Bei Johann fliegen die Beine, Arme, Rumpf und Kopf in alle erdenklichen Winkel, wenn sie ihre Gymnastikübungen macht. Und das ist der gravierende Unterschied. Also ist die Bewegungsqualität als auch die Quantität bei ihr gegeben.

Würde sie das nur einen Tag im Jahr machen, hätte es keinen Effekt. Da eine höhere Beweglichkeit eine bestimmte Zeit und Konstanz braucht.

Die Formel für Schmerzempfinden ist vermutlich also:

Lebenszeit + Bewegungsqualität + Bewegungsquantität = Schmerzempfinden

Na ja denkst du jetzt vielleicht, hättest du das gewusst als es dir noch gut ging. Jetzt ist es zu spät. Deine Gelenke haben ihren Schaden genommen und du musst jetzt damit leben oder sie mit künstlichen ersetzen lassen.

Ob du das wirklich musst oder es sich wieder um eine Fehlschluss handelt und die Schmerzen eine andere Ursache haben und was sie auslöst, erfährst du auf der nächsten Seite.

Schmerzbehandlung nach Liebscher und Bracht

Die Schmerzbehandlung erklärt

Die Schmerzbehandlung wird nach der Liebscher & Bracht Methode durchgeführt, die das Ziel hat dich nicht nur von deinen Schmerzen zu befreien, sondern dich auch unabhängig von Ärzten und Therapeuten zu machen. Darauf arbeiten wir zusammen hin.

Diese Behandlungsform hat bei Schmerzen eine Erfolgsquote von 94,96% (durchgeführt bei 10.648 Personen). Bei 79,41% verschwinden die Schmerzen vollständig und bei 15,55% reduzieren sie sich auf einen Restschmerz bis maximal 30%. Zum Vergleich bei Arthrose bedingten Knieoperationen liegt die Wahrscheinlichkeit chronische Schmerzen nach der OP zu entwickeln bei 16-58%. In 22% der Fälle sind die Schmerzen danach moderat bis stark ausgeprägt.

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp

Eine Operation ist ein drastischer Eingriff in deinen Körper, der Risiken mit sich bringt und deshalb als letzter Lösungsweg gesehen werden sollte. Außerdem sind viele Operationen für Schmerzzustände unnötig, da sie die Folgen behandeln, jedoch meist die eigentliche Ursache, die zum Schmerz geführt hat nicht beseitigen und der Schmerz so wieder entstehen kann.

Dich dein Leben auf Schmerzmittel zu verlassen bringt andere gesundheitliche Risiken mit sich, mit denen du dich nicht zusätzlich rumschlagen möchtest und auch nicht solltest.

Die Liebscher & Bracht Methode kurz erklärt

Die meisten Alltagsschmerzen sind sogenannte Alarm-Schmerzen. Eine Funktion des Gehirns ein Schmerzsignal zu senden, wenn der Körper sich nicht in einem Idealzustand von Schädigung zu Reparatur befindet oder Ungleichgewicht durch zwei gegensätzlich arbeitende Muskelstrukturen herrscht.

So ein Alarm-Schmerz entsteht durch Verkürzungen im Muskel und/oder Faszien Gewebe. Das führt nicht nur zu Spannungsschmerzen, sondern kann auch für Abrieb im Knorpelgewebe sorgen. Bekannt als Arthrose.

Schmerzwarnung

Entstehen tun diese Schmerzen nicht Altersbedingt, sondern meist durch Jahre bis Jahrzehntelange einseitige Bewegungsmuster.

Was die Behandlung macht, ist nicht die entsprechenden Muskeln/Faszien direkt zu behandeln. Stattdessen werden Punkte am Knochen gedrückt (Osteopressur genannt), die Schmerzrezeptoren zum entsprechenden Muskel/Faszien Gewebe besitzen. Warum macht man das?

Das drücken überstimuliert die Schmerzrezeptoren des Gehirns. Es zwingt das Gehirn die Schmerzen neu zu berechnen und schaltet dadurch die Spannungen die im Muskelgewebe herrschen runter. 

Sind die Schmerzen nach der Behandlung gesunken ist es ein Beweis, dass die Schmerzen nicht durch den entstandenen Schaden kommen, wie Knorpelschaden bei Arthrose, sondern nur Muskel/Faszien Verkürzungen sind, die einen Alarm-Schmerz auslösen.

Das ist klasse, denn jetzt können wir daran arbeiten den Schmerz dauerhaft zu beseitigen. Dazu übe ich mit dir spezielle Engpassdehnungen ein, die darauf abzielen deine Muskel- und Faszienstruktur wieder in eine ausgeglichene Form zu bringen. Zusätzliches Faszien rollen, dass ich dir auch vermittle, beschleunigt den Prozess.

Entsprechend wirst du selbst dein bester Therapeut.

Weitere indirekte Faktoren, die Einfluss auf die Schmerzen haben sind, die Ernährung, Psychische Belastung und Umfeldbelastungen. Sie wirken sich besonders auf die Faszien aus. Entsprechend werden wir uns auch darum kümmern.

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Leben ohne Schmerzen

Eine gute Sache hat der Schmerz. Wirst du ihn los, lernst du die Dankbarkeit und Freude kennen, die dir materielle Gegenstände dauerhaft nicht geben können.

Du bekommst einen Körper, der dir die Beweglichkeit gibt, die Dinge zu tun, die du liebst. Du erhältst mehr Gesundheit und Wohlbefinden, weil du keine Nebenwirkungen und Schädigungen durch Schmerzmittel ertragen musst und deine Faszien notwendige Nährstoffe besser zutransportieren sowie Abfall besser abtransportieren. Bessere Laune sind weitere Nebenwirkungen.

Termin

Termin zur Schmerzbehandlung

Hier kannst du direkt deinen ersten Termin für die Schmerzbehandlung nach Liebscher und Bracht buchen: Termin buchen

Du kannst mich auch vorab per E-Mail oder telefonisch kontaktieren.

Werden die Kosten von der Krankenkasse erstattet?

Leider werden keine Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Was sind die Kosten?

Es ist freigestellt für die Schmerzbehandlung zu zahlen. Bei Terminvereinbarung und nicht erscheinen ohne rechtzeitige Absage ist jedoch ein festgelegter Preis vertraglich festgelegt, der für das nicht erscheinen geregelt ist. Der Grund dafür ist fehlender Respekt gegenüber denen, die deshalb keinen Termin bekommen konnten und fehlender Respekt gegenüber meiner Zeit, die ich opfere ohne es zu müssen.

Als Richtlinie für die, die zahlen können und möchten liegt der Preis für die Erstbehandlung bei 145 € und 90 € für jede weitere. So wie es freigestellt ist zu zahlen oder nicht, ist es auch freigestellt mehr oder weniger zu zahlen.

Der Grund für diese Preisgestaltung liegt darin, in erster Linie dem Menschen helfen zu wollen.

“Happiness is not having a lot. Happiness is giving a lot.”

Buddha

Wie viele Termine brauche ich?

Im Durchschnitt werden 3 Behandlungen benötigt. Mindestens eine und nicht mehr wie 5.

Was, wenn mir die Liebscher und Bracht Methode nicht hilft?

Sollte die erste Behandlung nicht helfen, versuche ich dir bei der zweiten Behandlung kostenfrei zu helfen oder stelle natürlich keine Kosten für die erste Behandlung.

Kann ich mich selbst therapieren?

Ja. Mein Ziel ist es dich unabhängig zu machen und idealerweise loszuwerden. Entsprechend bekommst du die Informationen, die du brauchst, um deine Schmerzen selbständig zu behandeln.

0157 3616 8562